Warum Meditation
Nicht alles muss sofort weg. Manches darf erst einmal leiser werden.
Alkohol war für mich lange mit Runterkommen verbunden. Meditation gibt mir heute eine andere Möglichkeit: sitzen bleiben, atmen, den Körper wahrnehmen und nicht sofort vor jedem unangenehmen Gefühl weglaufen.
Sie ist kein Zaubertrick. Aber sie kann mir helfen, zwischen einem Gefühl und meiner nächsten Handlung etwas Raum entstehen zu lassen.
Was zuerst kommt
Drei kurze Übungen statt einer riesigen Mediathek.
Ich beginne bewusst klein. Die erste Sammlung soll aus einer Morgenmeditation, einer Abendmeditation und einer kurzen Übung für Momente mit starkem innerem Druck bestehen.
Jede Aufnahme bekommt eine klare Dauer und eine einfache Erklärung. Keine komplizierten Begriffe und kein unnötiges Gerede vor dem Start.
Ehrlich aufgebaut
Erst selbst machen. Dann aufnehmen. Dann veröffentlichen.
Ich möchte keine Meditation vorlesen, die nur gut klingt. Ich plane die Übungen, probiere sie selbst aus und passe sie an, bevor ich sie einspreche.
Bis dahin steht hier offen, was vorbereitet wird. Es gibt noch keinen Player, weil es noch keine fertige Aufnahme gibt.
Sicherheit
Meditation kann unterstützen. Bei Entzug braucht es medizinische Hilfe.
Eine Atem- oder Meditationsübung kann beim Runterkommen helfen. Sie behandelt aber keinen körperlichen Alkoholentzug.
Wer regelmäßig viel trinkt, Entzugssymptome kennt oder unsicher ist, sollte vor einem abrupten Stopp ärztliche Hilfe suchen. Sicherheit kommt zuerst.